Talente-
Workshop 2017
Rückblick

Die Wahl des richtigen Berufes ist eine der spannendsten, aber auch schwierigsten Entscheidungen für Jugendliche am Ende ihrer Schullaufbahn. In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere tausend Berufsbilder. Wie finde ich darunter den einen Beruf den ich liebe und in dem ich meine Talente auch wirklich nutzen kann?

 

Schatzsuche Traumberuf: Wo liegen meine Talente und wie kann ich sie einsetzen?

Im Rahmen der diesjährigen Böblinger Businesswochen bot die Team Connex AG einen „Talente-Workshop“ an, um die Jugendlichen dabei zu unterstützen diese Frage zu beantworten.

Doch wie wird man sich der eigenen Talente bewusst?

Eine Möglichkeit ist das Hermann Brain Dominance Instrument (HBDI), eine Analyse bevorzugter Denkstile. Das HBDI Profil besteht aus vier Bereichen, jedem sind bestimmte Eigenschaften und eine Farbe zugeordnet. Die unterschiedlich ausgeprägten Dominanzen des Einzelnen können einen Hinweis auf korrespondierende Berufe geben.

Analytische Kompetenz und eine Vorliebe für „ZDF“ (Zahlen, Daten, Fakten) sind Talente der blau-Dominanten, für die beispielsweise eine Tätigkeit im Finanz- oder Technikbereich in Frage kommen würde. Rot-Dominante sind eher emphatisch, kommunikativ und menschenorientiert. Das sind Eigenschaften, die einem in sozialen Berufen zugute kommen. Um sich ihrer Dominanzen und Talente bewusst zu werden, haben die Teilnehmer im voraus Fragen beantwortet.

Am Veranstaltungstag erhielten die Jugendlichen ihre ausgewerteten Profile, welche gemeinsam besprochen wurden. „Es ist wichtig euer Profil reflektiert zu betrachten. Überlegt inwieweit ihr euch darin wiederfindet. Sprecht darüber mit euren Lehrern, Freunden und der Familie und fragt wie sie euch erleben“, so Wolfgang Rosenkranz der den Workshop leitete.

Gerade am Anfang der Berufsfindungsphase ist ein Bewusstsein für die eigenen Talente und die damit verbundenen Möglichkeiten wichtig. Wolfgang Rosenkranz erläutert: „Wir wollen euch einen anderen Blickwinkel bieten und ein Instrument an die Hand geben mit dem ihr arbeiten könnt. Das ist Ziel dieses Workshops!“ Während einige der Jugendlichen durch ihr Ergebnis bestätigt wurden, wurden andere überrascht.

„Die Veranstaltung hat mir echt die Augen geöffnet. Ich habe einen ganz anderen Blick auf mich und was ich vielleicht gut kann erhalten und dadurch wichtige Anhaltspunkte für meine berufliche Orientierung bekommen,“ berichtete die frisch-gebackene Abiturientin Benita Werner. Um dieses neue Instrument möglichst gezielt einsetzen zu können suchten Teilnehmer das Einzelgespräch mit Wolfgang Rosenkranz, um gemeinsam „eine Karte möglicher Wege“ zu zeichnen. Denn mit der richtigen Richtung erscheint der Weg zum Ziel „Traumberuf“ nur noch halb so weit entfernt.